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Interview: unsere Lehrerin

Auch in unserem Kunstunterricht hatten wir bis vor kurzem das Thema „Pop“.  Wir haben uns gefragt, warum unsere Lehrerin genau dieses Thema gewählt hat, was sie damit verbindet und noch vieles mehr. Also dachten wir uns, warum nicht einfach nachfragen? Ihre Antworten seht ihr in dem Video.. Viel Spaß 🙂

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Drei Jahrzehnte POP

Eine Mitschülerin hat sich speziell mit den 80ern, 90ern und 2000ern beschäftigt. Sie hat die Jahrzehnte in Bezug auf POP untersucht und sich hierbei für jedes Jahrzehnt eine stellvertretende Person rausgesucht und diese dann näher behandelt. Aber schaut selber und staunt:

80er:

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90er:

 

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2000er:

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Lieblings-POP-Song

„Pop“ wird bekanntlich individuell und komplett unterschiedlich definiert. Dasselbe Phänomen tritt bei Popmusik auf. Die großen Medienchefs oder Musikkonzerne geben zwar mehr oder weniger eine Beschreibung vor, jedoch bleibt Popmusik trotzdem für jeden anders.

Hierzu haben wir ein Experiment innerhalb unseres Kurses gestartet. Während des Unterrichts ging ein Zettel mit der Aufschrift „Umfrage: Lieblings-POP-Song“ herum. Das Ergebnis ist in meinen Augen besonders interessant. Nun liegt eine Liste von 15 Songs vor, wobei sich kein einziger doppelt und welche außerdem (meiner persönlichen Ansicht) aus lauter verschiedener Musikgenres stammen. Ich würde einige davon als Rock, Indie oder House abstempeln. Meine Mitschüler hingegen definieren diese Songs als „Pop“.

Hier sind die 15 „Lieblings-POP-Songs“ des Kunst-LK’s (Gymnasium Horn):

• Never be like you – Flume feat. Kai
• You & me – Flume
• Hymn for the weekend – Coldplay
• Sucker for pain – Lil Wayne
• I feel like dancing – Scissor Sisters
• The Greatest – Sia
• Unstoppable – Sia
• Indian Giver – Aura
• Words (Blonde Remix) – Birdy
• Heathens – Twenty One Pilots
• Car Radio – Twenty One Pilots
• Extrem Terror – DJ Skinhead
• Rammstein – Sonne
• Peanut butter jelly – Galantis
• Who’s that girl? – Eurythmics

Wie schon gesagt, das Ergebnis hat mich überrascht – Dich vielleicht auch. Pop ist vielfältig und weiträumig. Das lässt sich auch auf das Musikgenre „Pop“ projizieren, was dieses Experiment einem deutlich vor Augen führt. Nichts ist „falsch“, denn Pop kann alles sein. Unendlich viele Varianten und Definitionen und trotzdem für jeden zugänglich oder persönlich – Das ist was ich so schön finde an unserem Thema.

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1 day before

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Morgen ist es endlich soweit: die Ausstellung „Oh Yeah! Popmusik in Deutschland“ im Focke-Museum eröffnet. Wr haben uns gefragt, ob die Museen wirklich so gut durchgeplant sind wie es immer scheint oder ob einen Tag vor Ausstellungseröffnung das pure Chaos ausbricht. Um der Frage auf den Grund zu gehen haben wir uns auf den Weg ins Focke-Museum gemacht. Vor einigen Wochen, als zwei Vertreter des Museums zu uns in die Schule kamen und uns erzählten, was sie vor haben und wie die Ausstellung am Ende werden soll, konnten wir uns ehrlich gesagt nicht richtig vorstellen, wie es aussehen wird.. Als wir gestern dann da waren, waren wir begeistert! Man kommt in der Ausstellung an und alles schreit „POP!“. Fast alles, bis auf ein paar Kleinigkeiten steht. Ein paar Eindrücke durften wir fotografieren, aber wenn ihr den Rest auch noch sehen wollt: Nichts wie los ins Focke-Museum!

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Die Geschichte Deutschlands in Bezug auf Mode

Heute stellen wir Euch das erste Produkt einer Mitschülerin vor. Unser Kunst-Leistungskurs (damals noch Jahrgangsstufe Q1 des Gymnasium Horns) beschäftigte sich ein halbes Jahr lang mit dem Thema Pop. Jeder von uns hat zum Ende dieser Unterrichtseinheit seine eigene Definition von „Pop“ und einen individuellen Weg der Recherche gefunden, sodass letztendlich ein Endprodukt dazu entwickelt werden konnte.

Eines davon ist dieser Mantel, welcher die Geschichte Deutschlands in Bezug auf Mode repräsentiert. Maëlle F. beschäftigte sich hierbei mit der Frage, welche politisch-wirtschaftlichen Ereignisse eine Veränderung der Mode beeinflussten.


Der Erste Weltkrieg (1914 bis 1918):

Das verbrannte Loch sowie das Einschussloch symbolisieren am Ärmel und Rücken des Mantels die Leere, welche der Erste Weltkrieg in die Herzen der Gesellschaft sprengte. Zu dieser Zeit war keine Leidenschaft mehr vorhanden, das gesamte Leben war auf den Krieg ausgerichtet. Mode und Freizeitaktivität wurde plötzlich zweitrangig – es ging nur noch um das Überleben oder Sterben. „Heimarbeit“ hieß die neue Devise der Frauen, sie verlor jeglichen Reiz der Gesellschaft und fühlte sich nur noch als geschaffen für Industrie und Kriegsproduktion.

Die „Goldenen Zwanziger“ (1924 bis 1929):

Die prunkvollen goldenen Zwanziger lies das Bild der Frau erstmals völlig aufblühen. Frauen erlangten einen höheren gesellschaftlichen Wert: Sie durften nun wählen, bekamen mehr Rechte zugeschrieben und lösten sich von dem „Hausfrau-Image“, indem sie begannen selbstständig zu arbeiten. Die finanzielle Unabhängigkeit und somit das neue Selbstbewusstsein der Frau veränderte ihre Mode und den Lebensstil. Grenzen wurden getestet, indem neue Frisuren probiert und mit eigenen Reizen gespielt wurde – der Mantel spiegelt das anhand des Strumpfes und der Korsage wieder. Die Frau zum Ende des 20’sten Jahrhunderts galt als besonders sinnlich und feminin, wodurch ein neues Idealbild erschaffen wurde. Die Maße „90 – 60 – 90“ bezieht sich auf besonders weibliche Rundungen, welche ab diesem Zeitpunkt besonders angepriesen wurden. Maëlle hat für diesen Schriftzug die Farbe lila verwendet, da diese für die Emanzipation der Frau steht und somit der Grund für den Wandel in der Mode auf den Punkt gebracht wird.

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Zusammenhängend damit, drückt Maëlle mit den lila-gesprayten Gendersymbolen die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau aus. Dieses wichtige Ereignis beeinflusste die Mode in der Hinsicht, dass es immer weniger Grenzen zwischen Geschlechtertypen gab. Ab jetzt kam es durchaus vor, dass Männer sich als Frauen verkleideten und damit nicht auf Diskriminierung stoßen. Frauen konnten erstmals Hosen tragen und wurden dafür nicht verurteilt.

Der Zweite Weltkrieg (1939 bis 1945):

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Das Hakenkreuz auf der Brust des Mantels symbolisiert die Zeit des Zweiten Weltkrieges. Auch hier rückte die Mode wieder an zweiter Stelle, da der gesamte Tagesablauf auf den Krieg zugeschnitten wurde. Es kommt allerdings noch ein weiterer Punkt hinzu: Der Mode wurde im Nationalsozialismus ein ganz anderer Wert zugetragen. Es wurde nicht mehr getragen, was vorher als „schön“ bezeichnet wurde. Uniformen bestimmten nun den Kleidergeist. Krieg im allgemeinen Sinne ist also nicht nur für den geschichtlichen Verlauf prägend, sondern auch für die Rolle der Mode. Sie repräsentiere hier nicht mehr Freiheit, Emanzipation und ein neues Lebensgefühl, sondern den individuellen sozialen Stand in der Gesellschaft. Dieser Gedanke wird weiter ins Extreme gezogen, wenn man den Antisemitismus einbezieht. Juden wurden in ihrem Ausleben der Mode stark eingeschränkt und mussten sich mit gewissen Judensternen kenntlich machen.

Flowerpower (50’er bis 60’er Jahre):

Die Hippiebewegung kämpfte für die Natur und gegen Kriege, besonders gegen den grausamen Vietnamkrieg (1955-1975). Anhänger dieser Gruppe spalteten sich bewusst von der breiten Masse ab, indem sie sich versuchten anders zu kleiden. Es wurden neue Stoffe, wie z.B. Netz ausprobiert, Blumenprints und vor allem bunte Farben getragen. Auch Nicht-Anhänger der Hippiebewegung ließen sich von dem lässig-frohem Kleidungsstil inspirieren. Die Veränderung der Mode ist in den 50’ger bis 60’ger Jahren und an Maëlles Mantel deutlich sichtbar.

Die Wiedervereinigung Deutschlands (1989 bis 1990):

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Der Mauerfall und die Wiedervereinigung sind durch die Farben Schwarz-Rot-Gold der Blumenkette am Ärmel des Mantels gekennzeichnet. Hier wurde die Jeans beispielsweise von der BRD (Bundesrepublik Deutschland) in die DDR (Deutsche Demokratische Republik) transportiert, wo diese noch niemand kannte. Das aus Amerika stammende Kleidungsstück galt hier lange Zeit als verboten und brachte somit einen Umschwung der Mode nach dem Mauerfall 1990.


Der Mantel, so bunt wie er auf den ersten Blick scheint, weist also tatsächlich einen ernsten Hintergrund auf. Er zeigt, wie sehr die Mode (auch wenn nur indirekt) von Kriegen beeinflusst wurde und durch welche anderen politisch-wirtschaftlichen Ereignisse ein Kleidungsstück als „Pop“ angesehen wurde.

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Das sind wir!

Herzlich willkommen auf unserem Blog rund um’s Thema „Pop“. Wir sind Caro und Lili, gehen auf das Gymnasium Horn in Bremen und arbeiten in Kooperation mit der Ausstellung „Oh Yeah! Popmusik in Deutschland“ des Focke Museums.

Innerhalb unseres Kunst-Leistungskurses beschäftigten wir uns bereits intensiv mit dem weitläufigen Thema Pop. Ergebnisse, Gedanken und Projekte dazu werden hier präsentiert. Außerdem veröffentlichen wir Umfragen und Interviews aus dem Museum, sowie Fotos, Videos und vieles mehr.

Dieser Blog wird also eine bunte Mischung aus Beiträgen über die Ausstellung, über unseren Unterricht und über persönliche Eindrücke aus der Popwelt.

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Als allererstes möchten wir uns Euch aber gerne in Form eines Steckbriefes vorstellen … Voilà:

Name: Caro
Lili
Geburtstag: 24. September 1998 13. November 1998
Hobbies: etwas mit Freunden unter-nehmen, Selbstverteidigung Freunde treffen, Fotografieren, Kochen und Backen
Lieblingsserie: momentan Royal Pains, aber
das wechselt immer
Breaking Bad oder Homeland
Lieblingstiere: Katzen Tiger und Elefanten
Lieblingsessen: Kartoffelgratin ganz klar: Pasta, in allen Variationen
Lieblingseis: Kokos Joghurt-Kirsch
Sprachen: Deutsch, Englisch und ein ganz bisschen Spanisch Deutsch, Englisch, Polnisch und vielleicht noch Französisch
Lieblingszahl: 13 12
Lieblingsfach: Kunst Kunst
Hassfach: Bio Geschichte und Physik
Hund oder Katze: Katze Hund !!!
Worauf freust Du dich zur Zeit am meisten? Wenn ich Zeit mit meinen Freunden verbringen kann ohne an Schule denken zu müssen Auf die Zukunft